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Nehringstraße Berlin
Die drei eher kleinen, verschachtelten Hinterhöfe im Altbaubestand des Sanierungsgebietes Charlottenburg Klausener Platz sind ein gutes Beispiel dafür, dass beengte Verhältnisse, dürftige Belichtung, ein hoher Anteil an Erschließungsflächen und eine qualitätvolle Gestaltung mit ganz eigener Atmosphäre einander nicht ausschließen. Das ausgewählte warmsonnige Natursteinpflaster entfaltet seine strahlende Wirkung besonders an Regentagen. Eine Mülleinhausung als Stahl-Plexiglaskonstruktion mit sonnenorangen Dach bringt Freundlichkeit und warmes Licht in eine dunkle, sonst ungeliebte Ecke. Im Dunklen leuchten die Ortbetonwänden mit eingelassenen Wandstrahlern. Sitzskulpturen aus Beton mit Holzauflagen sind Teil der prägnanten Formensprache, die aus der Notwendigkeit eines kleinteiligen Wegegeflechtes zu vielen Eingängen entwickelt wurde. Eine höhenabgestufte Bepflanzung für die größtenteils beschatteten Lagen sorgt mit geeigneten Blütenstauden und duftigen Gräsern für Freundlichkeit und Leichtigkeit.